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Die Geschichte der Großwäscherei Klenk: Ein Familienunternehmen mit Tradition und Innovation

Die Großwäscherei Klenk ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, dessen Ursprung bis ins Jahr 1871 zurückreicht. In mehr als 150 Jahren hat sich die Firma von einer kleinen Kunstfärberei in Stuttgart zu einem führenden Anbieter von Textil- und Wäschereidienstleistungen entwickelt. Heute ist das Unternehmen ein Garant für hochwertige Textilversorgung und Hygiene, insbesondere im Gesundheitswesen. Mit einem modernen Maschinenpark, innovativen Prozessen und einem erfahrenen Team ist Klenk bestens gerüstet, auch in Zukunft den Herausforderungen des Marktes zu begegnen.

Die Anfänge der Großwäscherei Klenk

Die Geschichte der Großwäscherei Klenk beginnt im Jahr 1871, als die Firma Strubberg als Kunstfärberei in der Esslinger Straße in Stuttgart gegründet wurde. Die Gründerin war Emilie Strubberg, die Schwester von Amalie Merker, der Schwiegermutter des späteren Namensgebers Carl Klenk. In den ersten Jahren konzentrierte sich das Unternehmen auf das Färben von Stoffen, was zu dieser Zeit ein bedeutender Wirtschaftszweig war.

Im Laufe der Jahre wuchs die Firma und erweiterte ihr Angebot. Die Kunstfäberei entwickelte sich weiter und integrierte nach und nach zusätzliche Dienstleistungen, die das Unternehmen auf die nächste Stufe führten. Die ersten Schritte in der chemischen Reinigung und Wäscherei wurden bald gemacht, wodurch der Grundstein für die heutige Großwäscherei gelegt wurde.

Der Wandel und die Erweiterungen im Laufe der Jahrzehnte

1940er Jahre: Die Erweiterung und Umstellung der Prozesse

1941, während des Zweiten Weltkriegs, erlebte die Großwäscherei eine wichtige Umstellung. Die chemische Reinigung wurde von Waschbenzin auf Perchlorethylen umgestellt, was eine erhebliche Verbesserung der Reinigungsqualität mit sich brachte. Diese Entscheidung sollte sich später als richtungsweisend für die Zukunft des Unternehmens erweisen.

In den folgenden Jahren erweiterte die Großwäscherei ihre Betriebsflächen. 1943 wurde das Gebäude Rotebühlstraße 173 in Stuttgart erworben, was zu einer bedeutenden Vergrößerung des Betriebs führte.

1950er Jahre: Einstieg in den Hemdenservice

Die 1950er Jahre waren von weiteren Wachstumsschritten geprägt. 1955 trat Carl-Heinz Klenk in das Unternehmen ein, ein Schritt, der einen wichtigen Wendepunkt in der Unternehmensgeschichte darstellte. Zwei Jahre später, 1957, folgte Fritz Klenk, ein Textilingenieur, der maßgeblich zur Weiterentwicklung der technischen und betrieblichen Strukturen beitrug.

Ein weiterer Meilenstein in den 1950er Jahren war die Einführung des Hemdenservices. Klenk begann mit dem Waschen und Bügeln von Hemden und erreichte in der Spitze eine Menge von bis zu 14.000 Oberhemden pro Tag. Dieser Schritt stellte die Weichen für den späteren Erfolg im Bereich der Textilpflege und der professionellen Wäscherei.

1960er Jahre: Übernahmen und Expansionen

Die 1960er Jahre waren von einer Reihe von Übernahmen und Expansionen geprägt. 1965 wurde die Wäscherei Klenk um die Rotebühlstraße 177 in Stuttgart erweitert, was dem Unternehmen ermöglichte, seine Produktionskapazitäten zu erhöhen und mehr Kunden zu bedienen.

Ein weiterer bedeutender Schritt war 1968 die Übernahme der Objektwäsche der Wäscherei Trinkle in Wernau. Dies ermöglichte Klenk den Einstieg in das Objektwäschegeschäft, insbesondere für Hotels. Dieser Bereich sollte in den folgenden Jahrzehnten einen immer größer werdenden Anteil am Gesamtgeschäft ausmachen.

1970er Jahre: Die erste Waschstraße und der Umzug nach Waiblingen-Bittenfeld

In den 1970er Jahren modernisierte die Großwäscherei ihre Prozesse weiter. 1973 zog das Unternehmen nach Waiblingen-Bittenfeld, wo eine neue Betriebsstätte auf einem 1,2 Hektar großen Gelände mit einer 4.000 Quadratmeter großen Halle errichtet wurde. Dieser Umzug ermöglichte eine größere Produktionsfläche und eine bessere Erreichbarkeit für die Kunden.

Ein weiteres Highlight war die Inbetriebnahme der ersten Waschstraße im Jahr 1974, die von der Firma Archimedia geliefert wurde. Damit konnte Klenk nun noch größere Mengen an Wäsche effizienter und in höherer Qualität bearbeiten.

1980er Jahre: Einstieg in die Wäscheversorgung für Alten- und Pflegeheime

In den 1980er Jahren erweiterte die Großwäscherei Klenk ihr Serviceangebot erheblich. 1983 begann das Unternehmen mit der Wäscheversorgung von Alten- und Pflegeheimen. Dieser Schritt war besonders bedeutend, da er Klenk als zuverlässigen Partner für den Gesundheitssektor etablierte. Die Anforderungen an Hygiene und Qualität in dieser Branche sind besonders hoch, weshalb Klenk in der Lage war, mit seinem hochwertigen Service und seiner zuverlässigen Versorgung zu überzeugen.

Zur gleichen Zeit wurde eine zweite Waschstraße installiert, um die Produktionskapazität weiter zu steigern und auf die wachsende Nachfrage zu reagieren.

1990er Jahre: ISO-Zertifizierungen und Erweiterungen

Die 1990er Jahre waren geprägt von wichtigen Zertifizierungen und einer weiteren Expansion des Unternehmens. 1993 war Klenk eines der Gründungsmitglieder der Dectos-Gruppe, einer Kooperation von Textilservice-Unternehmen, die den Austausch und die Zusammenarbeit förderte. In den Jahren 1996 und 2001 wurden weitere Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001 durchgeführt, um die hohe Qualität der Dienstleistungen und die Einhaltung internationaler Standards zu belegen. Diese Zertifikate unterstrichen den hohen Anspruch des Unternehmens an Qualität und Kundenzufriedenheit.

2000er Jahre: Übernahme der Geschäftsführung durch Marc Dörr

2008 übernahm Marc Dörr, der Sohn von Fritz Klenk, die alleinige Geschäftsführung der Großwäscherei Klenk. Mit dieser Entscheidung wurde eine neue Ära eingeleitet, in der das Unternehmen sowohl traditionell verwurzelt als auch auf zukünftige Herausforderungen ausgerichtet blieb.

Ein bedeutender Schritt in dieser Zeit war die Zusammenarbeit mit der DBL-Partner Textilservice-Südwest GmbH im Jahr 2003. Diese Kooperation trug zur Erweiterung des Kundenstamms bei und stärkte die Marktposition der Großwäscherei.

2010er Jahre: Nachhaltigkeit und Modernisierung

Im Jahr 2011 feierte die Großwäscherei Klenk ihr 45-jähriges Bestehen als Mitglied der Gütegemeinschaft für sachgemäße Wäschepflege e.V., ein wichtiger Meilenstein, der das Unternehmen als Qualitätsführer in der Branche weiter etablierte.

2016 konnte das Unternehmen sein 50-jähriges Jubiläum als Mitglied der Gütegemeinschaft feiern. In den Jahren 2019 und 2022 setzte Klenk wichtige Modernisierungen um, wie die Neugestaltung der gesamten Trockner- und Legeabteilung sowie die Fortsetzung der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 und die Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001:2015.

2020er Jahre: Der Blick in die Zukunft

Im Jahr 2021 feierte die Großwäscherei Klenk ihr 150-jähriges Bestehen und präsentierte gleichzeitig eine neue Markenidentität sowie ein neues Logo, das den dynamischen Aufbruch des Unternehmens signalisiert. Diese Neuausrichtung steht für Innovation und Anpassung an die sich ständig verändernden Anforderungen des Marktes.

2023 wurden die Zertifizierungen nach DIN EN ISO 14001:2015 erfolgreich abgeschlossen, was das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit und Umweltschutz unterstreicht. Die Fortsetzung der ISO-Zertifizierung nach 9001 zeigt, dass Klenk weiterhin auf höchste Qualität und Prozessoptimierung setzt.

Fazit: Ein Unternehmen mit Tradition und Zukunft

Die Großwäscherei Klenk hat in den letzten 150 Jahren eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Vom kleinen Familienbetrieb im Jahr 1871 bis hin zu einem modernen Unternehmen mit einem breiten Serviceangebot und einem klaren Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit, hat sich Klenk stets an den Bedürfnissen seiner Kunden orientiert.

Mit einem hochmodernen Maschinenpark, einem engagierten Team und einer klaren Vision für die Zukunft ist die Großwäscherei Klenk bestens für die Herausforderungen der kommenden Jahre gerüstet. Das Unternehmen steht für Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation – Werte, die in der Geschichte von Klenk tief verwurzelt sind und auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden.